Näherungsweise Quantenkompilierung für Zeitentwicklungsschaltkreise
Geschätzter Ressourcenverbrauch: Fünf Minuten auf einem Eagle-Prozessor (HINWEIS: Dies ist nur eine Schätzung. Deine tatsächliche Laufzeit kann abweichen.)
Hintergrund
Dieses Tutorial zeigt, wie du Approximate Quantum Compilation (näherungsweise Quantenkompilierung) mithilfe von Tensornetzwerken (AQC-Tensor) mit Qiskit umsetzt, um die Leistung von Quantenschaltkreisen zu verbessern. Wir wenden AQC-Tensor im Kontext einer trotterisierten Zeitentwicklung an, um die Schaltkreistiefe zu reduzieren und dabei die Simulationsgenauigkeit zu erhalten – gemäß dem Qiskit-Framework für Zustandsvorbereitung und Optimierung. Du lernst, wie du aus einem initialen Trotter-Schaltkreis einen Ansatz-Schaltkreis mit geringer Tiefe erzeugst, ihn mit Tensornetzwerken optimierst und für die Ausführung auf Quantenhardware vorbereitest.
Das Hauptziel besteht darin, die Zeitentwicklung eines Modell-Hamiltonians mit reduzierter Schaltkreistiefe zu simulieren. Dies wird mit dem AQC-Tensor Qiskit-Addon qiskit-addon-aqc-tensor erreicht, das Tensornetzwerke – konkret Matrix-Produkt-Zustände (MPS) – nutzt, um den initialen Schaltkreis zu komprimieren und zu optimieren. Durch iterative Anpassungen bleibt der komprimierte Ansatz-Schaltkreis dem ursprünglichen Schaltkreis treu und ist dennoch für Quantenhardware der nahen Zukunft praktikabel. Weitere Informationen findest du in der Dokumentation.
Approximate Quantum Compilation ist besonders vorteilhaft bei Quantensimulationen, die die Hardware-Kohärenzzeiten überschreiten, da sich damit komplexe Simulationen effizienter durchführen lassen. Dieses Tutorial führt dich durch den AQC-Tensor-Workflow in Qiskit: von der Initialisierung eines Hamiltonians über die Erzeugung von Trotter-Schaltkreisen bis hin zur Transpilierung des final optimierten Schaltkreises für ein Zielgerät.